Wir sind die Zivilgesellschaft. Wir werden sehen, wie viele wir am Ende dieses Prozesses sind, wir versuchen, ein Informationsdefizit zu füllen.


Das ist gar nicht leicht. Alle Verantwortlichen, Stadt, Land und Bauwerber versuchen alles, um Zahlen, Daten und Fakten unter der Decke zu halten. 


Der Vorwurf: „Ihr kommt zu spät“ ist perfid, alles wurde gesagt, schon lange, nur nicht gehört. 

Dieser Vorwurf wird von Leuten erhoben die nächtens niederreißen und ausreißen, über Nacht Fakten schaffen.


Nicht wir sind zu spät, dieses “Jahrhundertprojekt“ ist zu spät, eine Nachwehe aus den 70zigern.


Wir haben uns ernsthaft bemüht zu recherchieren was irgendwie zugänglich war und Fachleute damit zu befassen, Menschen, die wie wir keinen politischen oder finanziellen Interessen verpflichtet sind. 

Einzig die Sorge um die Stadt Schwaz treibt uns.


WIR bedanken uns bei den Proponenten für die Unterstüzung und Solidarität.

WIR laden alle ein einen Beitrag zu leisten.

WIR wollen niemanden persönlich beleidigen.


Das bedenkenlose Schleifen muss ein Ende haben, das Fabrikschleifen, das Alleeschleifen, ja das Stadtschleifen. Denn es geht weiter: 

Poggala, Klostergarten, Hauser Areal, Schiller Mensi Weg, Parkplatz Rodelhütte....


Demokratische Wahlen sind kein Freibrief Öffentliches Gut zu zerstören. Die Politik ist verpflichtet die Bevölkerung umfassend, wahrheitsgetreu und rechtzeitig über Vor- und Nachteile von Großprojekten zu informieren, abgesichert durch öffentlich einsehbare Gutachten von unabhängigen Fachleuten. Das ist eine Bringschuld. Sie hat auch zu bedenken, dass es in einer kleinen Stadt viele Abhängigkeiten gibt, von Arbeitgebern, von Auftraggebern und nicht zuletzt von der Politik selbst. Politische Verantwortung ist gefordert, nicht Eitelkeit und Denkmalschutz für das eigene narzisstische Denkmal.

Der Brief ist nicht vom Christkind gekommen, sondern vom Investor, er ist adressiert an die Steuerzahlerin, an den Steuerzahler, an die Konsumentin, den Konsumenten.

Die Masse soll kaufen: in der Stadt, in den Stadtgalerien, beim Interspar, beim Lidl, in Vomp, Wörgl, Innsbruck...die Investoren und Politiker sind hiermit aufgefordert zu prognostizieren, wie sich die Kaufkraft der schweigenden Mehrheit entwickeln wird.


WIR sind keine Nostalgiker.

WIR wollen schlicht das beste Projekt für Schwaz, nicht das schlechteste.

WIR fordern von Politik, Behörden, Medien und Investoren einen offenen Dialog, Qualität, Phantasie und wirtschaftliche Chancengleichheit.


WER alles niederreißen darf, wem nichts heilig ist, von dem darf man auch einfordern, ein schädliches Projekt einzustampfen und ein gutes vorzulegen.


Der Vergleich macht Sie sicher


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die fabrik

vor 2005


das schleifen

2005 -2011


die galeere

2012


    Links:

  1. M99 Lienz

  2. Stadtgalerie Schwaz

  3. Denkwerkstatt

  4. Feasibilitystudie Lienz


    Pdfs:

  1. Bürgerbeteiligung

                                                                                                                  

 

Wir sind Bürger und Bürgerinnen dieser Stadt, dieser Region, dieses Landes.